Pianistenfestival Böblingen
2020 mit Schwerpunkt                                    Tänze, Walzer und andere Rhythmen    Virtuosen aus Polen, Korea, Deutschland und USA 

Andrew Tyson, Freitag, 31. Januar 2020, 20 Uhr 

Programm:

Jean Philippe Rameau:
Gavotte variée

Cécile Chaminade:
Autrefois, Thème varié

Bach/Rachmaninow:
Preludio, Gavotte, Gigue

César Franck:
Préldue, Choral et Fuge op. 18 

Pause

Robert Schumann:
Sinfonische Etüden op. 13 

Vita:
Von BBC Radio 3 als „wahrer Poet am Klavier“ gelobt, präsentiert sich Andrew Tyson als neue bemerkenswerte Stimme in der Musikwelt. An der Schwelle zur Saison 2015/16 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Géza-Anda-Wettbewerb Zürich, wo ihm die Jury auch den Mozart-Preis zusprach. Außerdem erspielte er sich mit der Interpretation von Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in Begleitung des Tonhalle-Orchesters Zürich den Publikumspreis.

Tyson trat mit amerikanischen und europäischen Orchestern auf, wie den Sinfonieorchestern von Las Vegas, North Carolina, Edmonton, dem Orchestre National de Belgique unter Marina Alsop, dem Hallé-Orchester unter Sir Mark Elder. Im Herbst 2015 standen u.a. eine ausgedehnte Russland-Tournee mit dem Kostroma Gubernski-Sinfonieorchester und Gershwins Rhapsody in blue und Mozarts Klavierkonzert KV 503 mit den Moskauer Virtuosi unter Leitung von Vladimir Spivakov auf dem Programm.

Seine Ausbildung begann er an der Universität von North Carolina bei Dr. Thomas Otten, später besuchte er das Curtis Institute of Music in der Klasse von Claude Frank. Seinen Master und das Solistendiplom holte er an der Juilliard School bei Robert McDonald.

Weitere Preise gewann er beim Gina Bachauer-Wettbewerb, beim Arthur Rubinstein-Wettbewerb, beim Leeds-Wettbewerb und beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Seine vielgerühmten Debuts in New York und im Kennedy Center im Jahr 2013 verdankt er der Auszeichnung bei den Young Artists International Auditions 2011. In Verbindung mit seinem 1. Preis in Zürich absolvierte er zahllose Konzertauftritte, u.a. mit dem Orchestra della Svizzera Italiana (Vladimir Ashkenazy), dem Musikkollegium Winterthur, dem Argovia Philharmonic (James Judd), dem Berner Kammerorchester, (Philippe Bach) dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Symphonischen Orchester St. Petersburg, dem European Philharmonic Orchestra of Switzerland (Lorenzo Viotti). Mit der Haydn-Philharmonie wird er im März 2018 sein Debut im Konzerthaus Wien geben. Auf Vermittlung von Steinway & Sons Hamburg zeichnete der Bayerische Rundfunk mit Tyson im März 2016 eine Studio-Produktion von Mozarts Klavierkonzert KV 467 in Begleitung der Bamberger Symphoniker auf. Debuts gab er u.a. auch beim Lucerne Piano Festival, beim Kissinger Sommer, im Musikdorf Ernen, beim finnischen Joensuu-Festival, beim Cervo-Festival, in der Carnegie Hall, beim Klavierfrühling Deutschlandsberg, beim Beethoven-Fest Bonn und beim Festival Septembre musical in Montreux.